Trotz Dunkelheit


Winterdepression? Keinen Bock auf die dunkle Jahreszeit?

Falls du auch nicht auswandern möchtest, habe ich ein paar Tipps für dich:

 

Wie können wir uns mit der dunklen Jahreszeit arrangieren?



  1. Vitamin D-Mangel ausgleichen
  2. Lichtwecker
  3. Morgens mehr Licht
  4. Spaziergänge auch an grauen Tagen
  5. So wie die Schweden: Ehre die Dunkelheit!

Zu 1: Die meisten von uns bekommen im Winter zu wenig Vitamin D. Der 65-jährige Fitness-Experte Steve Maxwell empfiehlt: „Geh einmal pro Woche unter das Solarium. 3-5 Minuten reichen – Don`t bake yourself!“

 

Alternativ oder zusätzlich kannst du dir Vitamin D3 Tropfen besorgen. Sowie K2 (sonst nimmt der Körper kaum etwas auf). Die Dosierung ist gar nicht so leicht und ist von vielen Faktoren abhängig. Ich ziehe mir zur Zeit 10 Tropfen täglich ´rein (jeweils von beiden) und teste nach ein paar Wochen meine Blutwerte beim Doc.

 

Zu 2: Eine halbe Stunde bevor mein „normaler“ Wecker mich mit Musik weckt, leuchtet mein Lichtwecker. So werden schon einmal ein paar Hormone produziert, die das Aufstehen erleichtern. Das merke ich den ganzen Tag.

 

Zu 3. In der Regel stehen die meisten von uns weit vor dem Sonnenaufgang auf. Zusätzlich zum Lichtwecker sorge ich dafür, dass meine Bude richtig leuchtet. Zumindest am Morgen – so kann ich mich besser konzentrieren.

 

Zu 4: Spaziergänge schaffe ich leider zur Zeit viel zu selten. Ich werde mir wieder mehr Mühe geben, denn eine Runde an der frischen Luft hat viele Vorteile. Übrigens: Sogar an wolkigen Tagen kann unser Körper mit dem schwachen Sonnenlicht Vitamin D produzieren (Vitamin D ist ein Hormon – der Name verwirrt etwas).

 

Einigen Studien zufolge haben Hundebesitzer viele gesundheitliche Vorteile. Ich glaube, es liegt auch an der Vitamin D-Produktion.

 

Zu 5: Abends fahren die Schweden eine recht exotische Strategie: Sie versuchen gar nicht die Räume extrem zu erhellen. Sie ehren die Dunkelheit!

 

Dazu stellen sie z.B. Lichter in die Nähe der Fenster und lassen den Raum ansonsten recht dunkel. Man verbindet sich so mit der Außenwelt und bringt etwas Licht nach draußen. Mit Kerzen hat die dunkle Zeit dann ihren eigenen Charme und diese Art von Romantik hat überhaupt nichts mit Zweisamkeit zu tun. Selbst wenn ich allein zu Hause bin, habe ich mir jetzt angewöhnt, auch eine Kerze im Bad anzuzünden. Das hat was sehr Ursprüngliches und macht ein warmes Ambiente.

 

Ehrlich – ich fand die Winterzeit früher grausam.

 

Heiko Edsen

Speaker, Trainer und FreiLenker

 

„...ich liebe es, andere zu ermutigen, scheinbare Grenzen zu verschieben!“

 

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